Auktionsbedingungen der 51. Holsteiner Elite-Reitpferde- Auktion und der Holsteiner Hengstauktion am 30.10.2021 in Neumünster (Holsteiner Herbst-Auktion)

 

 

A. Allgemeines

I. Veranstalterin der jeweiligen Auktion ist die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn, Westerstraße 93-95, 25336 Elmshorn (Email: [email protected]), im Folgenden auch „H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH“ oder „Veranstalterin“ genannt. Der Aussteller ist der Eigentümer des Pferdes.

Die H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH verkauft die Pferde im Wege des Vermittlungs-/ Agenturgeschäfts, das heißt im Namen und für Rechnung des Ausstellers über einen öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator. Es handelt sich um eine öffentliche Versteigerung i. S. d. §§ 383 Abs. 3, 474 Abs. 2 Satz 2 BGB. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Verbrauchsgüterkauf der §§ 474 ff. BGB finden damit keine Anwendung. Der Kaufvertrag kommt zustande durch Gebot (Angebot des Bieters) und Zuschlag (Annahme des Auktionators für den Aussteller) zu dem jeweiligen Zuschlagspreis. 

Die Veranstalterin weist darauf hin, dass sie für ihre Vermittlungstätigkeit vom Austeller eine Vermittlungsgebühr von, je nach erzieltem Zuschlagspreis, zwischen 12,5 % und 17,5 % bei Reitpferden, zwischen 7 % und 16 % bei gekörten Hengsten und zwischen 2,5 % und 10 % bei nicht gekörten Hengsten erhebt.


 

B. Versteigerung, Gefahrübergang

I. Die zur Versteigerung kommenden Pferde werden vor der Auktion an der Hand gezeigt bzw. unter dem Reiter vorgestellt oder im Freispringen vorgeführt. Während der Versteigerung wird das zu verkaufende Pferd vorgeritten bzw. an der Hand vorgeführt. Das Ausbieten der Pferde erfolgt in EURO. Es werden nur Aufgebote von mindestens 300,00 EURO angenommen.

II. Zweifel über Gültigkeit des Zuschlags sind sofort geltend zu machen. Das Ausgebot kann nach Entscheidung des beauftragten Auktionators wieder aufgenommen und fortgesetzt werden. Dies ist auch dann zulässig, wenn der Kaufzettel bereits unterzeichnet ist, muss jedoch spätestens bis zum endgültigen Zuschlag des letzten Pferdes erfolgen. Zweifel über die Gültigkeit des Zuschlags können nur Bieter des betreffenden Pferdes, der Auktionator oder die H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH über einen ihrer Geschäftsführer anmelden. Über Zweifel hinsichtlich der Gültigkeit des Zuschlags entscheidet eine Kommission, bestehend aus a) dem Auktionator, b) einem Geschäftsführer der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH und c) dem Vorsitzenden des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes e.V. bzw. einem von diesem beauftragtes Vorstandsmitglied an seiner Stelle mit einfacher Mehrheit. Eine sofortige Geltendmachung von Zweifeln ist nicht Voraussetzung für eine gerichtliche Überprüfung der Wirksamkeit des Zuschlags.


III. Falls der Käufer den Kaufzettel nicht vollständig ausfüllt oder nicht ordnungsgemäß unterschreibt, kann das Pferd nach pflichtgemäßem Ermessen der Auktionsleitung erneut zur Versteigerung kommen, bei Haftung des ersten Käufers für einen etwaigen Mindererlös.

IV. Mit dem Zuschlag des Auktionators geht die Gefahr für das gekaufte Pferd auf den Käufer über.

V. Der Käufer ist verpflichtet, das Pferd nach Zuschlag und Unterzeichnung des Kaufzettels unverzüglich abzunehmen.

 

C. Abrechnung, Bezahlung, Eigentumsübergang

I. Die Zuschlagspreise sind Nettopreise. Der Käufer schuldet dem Verkäufer/Aussteller das zugeschlagene Gebot zuzüglich der Umsatzsteuer hierauf (=Verkaufspreis). Die Umsatzsteuer wird vom Zuschlagspreis erhoben und beträgt je nach Veranlagung des Verkäufers 0 % (Privatverkauf), 10,7 % (pauschalierender Landwirt) oder 19 % (Gewerbe/optierender Landwirt). Im Auktionskatalog ist bei dem jeweiligen Pferd hinter dem Namen des Ausstellers der entsprechende Mehrwertsteuersatz ausgewiesen. Die Angabe der Mehrwertsteuer erfolgt nach Mitteilung durch den Aussteller. Die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH übernimmt für diese Angabe keine Haftung. 

II. Die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn erhebt für ihre Vermittlung vom Käufer eine Auktionsgebühr in Höhe von 6 % des Zuschlagspreises (netto) zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. 

III. Die H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH hat für das zur Versteigerung kommende Pferd bei der Vereinigten Tierversicherung eine obligatorische Versicherung vereinbart (Vgl. G. II) und erhebt hierfür vom Käufer eine Betrag in Höhe von 1,5 % des Bruttopreises zuzüglich Versicherungssteuer und 19 % Umsatzsteuer. 

IV. Der Abrechnungsbetrag wird gegenüber dem Käufer vor diesem Hintergrund wie folgt berechnet:

Zuschlagspreis (netto) 
+ Umsatzsteuer (je nach Satz des Verkäufers 0 %, 10,7 % oder 19 %) 
= Zwischensumme 1 ( = Verkaufspreis) 

+ Auktionsgebühr in Höhe von 6 % des Zuschlagspreises (netto) 
+ Umsatzsteuer (19 %) auf diese (gemäß §§ 12, 2 UStG) 
= Zwischensumme 2 

Zwischensumme 1 und 2 (Verkaufspreis + Auktionsgebühr) = Bruttopreis 

+ 1,5 % Versicherung hierauf 
+ Versicherungssteuer (19 %) 

= A B R E C H N U N G S B E T R A G


V. Der Abrechnungsbetrag ist sofort nach Zuschlag zur Zahlung fällig. Die Zahlung hat entweder im Auktionsbüro in bar bzw. durch Scheck oder binnen 5 Werktagen (einschließlich Samstag) nach dem Auktionstag per Überweisung auf das Konto der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH bei der UniCredit Bank zu erfolgen. Kosten und Zinsen, die durch die Einlösung eines Schecks entstehen, trägt der Käufer. Bei Bezahlung in Fremdwährung ist der auf dem Konto der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH eingehende Betrag maßgebend. Dieser muss dem Rechnungsbetrag in Euro entsprechen.

VI. Der Aussteller behält sich bis zur vollständigen Bezahlung des Abrechnungsbetrages an die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn das Eigentum am jeweiligen Pferd gemäß § 449 BGB vor. Im Falle der Zahlung durch Scheck oder der Überweisung erfolgt der Eigentumsübergang im Zeitpunkt der vorbehaltlosen Gutschrift des Abrechnungsbetrages auf dem Konto der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn bei der Uni Credit Bank. 

VII. Der Aussteller kann bis zur vollständigen Zahlung des Abrechnungsbetrages die Herausgabe des Pferdes verweigern.  Erfolgt die Abnahme und der Eigentumsübergang nicht am Auktionstag, so kann die H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH bestimmen, dass das Pferd bis dahin auf Kosten und Risiko des Käufers in den Stallungen der Veranstalterin in Elmshorn untergebracht wird. Mangels Zahlung ist der Käufer dem Aussteller und der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH gegenüber schadenersatzpflichtig. Die Eigentumsurkunde steht dem Käufer jedenfalls erst nach dem Eigentumswechsel zu.

VIII. Zahlt der Käufer den Abrechnungsbetrag nicht binnen 5 Werktagen (einschließlich Samstag) nach dem Auktionstag, so kann der Aussteller als Verkäufer vom Kaufvertrag zurücktreten und das Pferd anderweitig veräußern. Der Erstkäufer haftet hierbei für einen etwaigen Mindererlös und ist auch der Veranstalterin gegenüber schadensersatzpflichtig. 

IX. Der Anspruch des Ausstellers gegen den Käufer auf Zahlung des Verkaufspreises (Zuschlagspreis + USt) ist vom Aussteller an die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn als Veranstalterin zur Einziehung und Abrechnung abgetreten. Im Falle eines Zahlungsverzuges des Käufers tritt die Veranstalterin gegenüber dem Aussteller nicht in Vorlage. 
Die Veranstalterin ist befugt, gegen den Käufer im Falle des Verzugs Klage auf Zahlung des Verkaufspreises und der weiteren Nebenforderungen zu erheben, ohne dass es eines besonderen Auftrages des Ausstellers bedarf. Die Kosten der gerichtlichen Geltendmachung hat der Aussteller zu tragen.

X. Die Veranstalterin der Auktion weist darauf hin, dass sie sich vorbehält, an dritte Personen, die kausal an dem Abschluss des Kaufvertrages beteiligt waren, aus der Vermittlungsgebühr eine Provision zu zahlen.


 

D. Beschaffenheitsvereinbarung

Der Aussteller haftet als Verkäufer für die nachfolgend beschriebenen und vereinbarten Beschaffenheiten des Pferdes zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs:

1) die im Katalog erfolgten Angaben zur Abstammung und zum Alter sowie bezüglich Geschlecht und Farbe. Die Kurzinformationen wurden von den Züchtern gemacht oder aus den Zuchtdaten entnommen. Die Erfolge beziehen sich überwiegend auf Deutschland

2) die körperliche Verfassung, wie sie dokumentiert ist 

•    in den Röntgenaufnahmen
-    Huf vorn beiderseits 90° auf das Hufgelenk zentriert
-    Zehe vorn beiderseits 90° auf das Fesselgelenk zentriert
-    Übersichtsaufnahme Zehe hinten beiderseits 90°
-    Sprunggelenke beiderseits 0°, 45° und 115°
-    Kniegelenke beiderseits 110° und 180°
-    Oxspring beiderseits mit Abbildung des Fesselgelenkspaltes
-    drei Aufnahmen des Rückens (Brustwirbelsäule sowie vordere Lendenwirbelsäule, soweit möglich mit Wirbelkörpern (nur für die Reitpferdeauktion))

•    im Protokoll der klinischen Untersuchung durch die Fachtierärzte (s. zum Kontakt Seite 200/204).

Über dieses Protokoll hinausgehende schriftliche oder mündliche Erklärungen des Tierarztes oder der Beauftragten des Veranstalters führen nicht zur Haftung.

Die Röntgenaufnahmen und die Protokolle der klinischen Untersuchung durch die Fachtierärzte können am Auktionstag im Vermarktungsbüro der Veranstalterin eingesehen werden. Des Weiteren können die Röntgenaufnahmen und die Protokolle der klinischen Untersuchung durch die Fachtierärzte im Vorfeld bei der Veranstalterin zur Einsichtnahme angefordert werden.

3) Bei gekörten Hengsten haftet der Aussteller zusätzlich für 

a) die folgende Samenqualität: Der Samen weist im Durchschnitt aus  zwei  Ejakulaten  innerhalb  einer Stunde  mindestens  1  Milliarde  morphologisch  normale, vorwärts bewegliche Samenzellen auf, die zu einem Anteil von 30 % bei 5°C in flüssig konservierter Form 24 Stunden haltbar sind;

b) die Deckfähigkeit;

c) die Befruchtungsfähigkeit.


 

E. Gewährleistungsausschluss, Mangelanzeigefrist, Nachbesserung

I. Über die vorstehend in D. vereinbarten Beschaffenheiten hinaus wird seitens des Ausstellers als Verkäufer nicht gehaftet, das heißt, der Verkauf des Pferdes erfolgt im Übrigen unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung.

II. Beschaffenheitsmängel betreffend Punkt D. 1) und D .2) dieser Bedingungen sind zur Wahrung  der Gewährleistungsansprüche innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Wochen nach dem Gefahrübergang beim Aussteller oder der Veranstalterin in Textform anzuzeigen.  

Beschaffenheitsmängel betr. Punkt D. 3a) dieser Bedingungen (Samenqualität) sind zur Wahrung der Gewährleistungsansprüche innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Wochen nach dem Gefahrübergang beim Aussteller oder der Veranstalterin in Textform anzuzeigen. 

Beschaffenheitsmängel betr. Punkt D. 3b) dieser Bedingungen (Deckfähigkeit) sind zur  Wahrung  der Gewährleistungsansprüche  innerhalb  einer  Ausschlussfrist von sechs Monaten nach dem Gefahrübergang beim Aussteller oder der Veranstalterin in Textform anzuzeigen. 

Beschaffenheitsmängel betr. Punkt D. 3c) dieser Bedingungen (Befruchtungsfähigkeit) sind zur Wahrung der Gewährleistungsansprüche innerhalb einer Ausschlussfrist von neun Monaten nach dem Gefahrübergang beim Aussteller oder der Veranstalterin in Textform anzuzeigen. 

Die Kontaktdaten des Ausstellers ergeben sich aus dem Austellerverzeichnis des Katalogs zur Holsteiner Herbst-Auktion 2021. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zeitpunkt des Zugangs der Mangelanzeige.

III.  Bei Streitigkeiten über das Bestehen eines Beschaffenheitsmangels betreffend Punkt D.3 a), b) oder c) dieser Bedingungen (Samenqualität, Deckfähigkeit oder Befruchtungsfähigkeit) hat der Käufer spätestens zwei Wochen nach einer erfolgten Zurückweisung seiner Mängelrüge ein Gutachten über die Samenqualität bei der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover, reproduktionsmedizinische Einheit, Kliniken für Pferde, zu beantragen. Das Ergebnis des Gutachtens ist für Käufer und Verkäufer verbindlich. Bei Fristversäumung verliert der Käufer die ihm wegen des reklamierten Mangels ggf. zustehenden Ansprüche. Die Kosten der Begutachtung trägt, wenn die Mängelrüge im Ergebnis als berechtigt festgestellt wird, der Verkäufer, andernfalls der Käufer.

IV. Von den vorstehenden Haftungsbegrenzungen oder Haftungsausschlüssen unter D. und E. ist ausgenommen

- die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH beruhen; 

- die Haftung für sonstige Schäden die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn beruhen.


 

F. Verjährung

Gewährleistungsansprüche des Käufers aus Beschaffenheitsmängeln gem. D. 1) und D. 2) dieser Bedingungen verjähren drei Monate nach dem Gefahrübergang. Gewährleistungsansprüche des Käufers wegen Beschaffenheitsmängeln gem. D. 3 a), D. 3b) und D.3c) (Samenqualität, Deck- und Befruchtungsfähigkeit gekörter Hengste) dieser Bedingungen verjähren am 31.12. des auf den Gefahrübergang folgenden Jahres. 

Hiervon ist ausgenommen die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH beruhen. Ebenfalls hiervon ist ausgenommen  die Haftung für sonstige Schäden die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn beruhen.


 

G. Weitere Kosten, Versicherung

I. Die Pferde werden mit Halfter und zwei neuen Stricken übergeben.

II. Für sämtliche zur Versteigerung kommenden Pferde hat die H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH bei der Vereinigten Tierversicherung eine obligatorische Versicherung mit folgenden Konditionen vereinbart:
1) Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Zuschlag.
2) Der Versicherungsschutz der Pferde endet nach 12 Wochen, wobei die Versicherungssumme dem Abrechnungspreis entspricht.
3) Innerhalb dieses Zeitraums ist der Transport der Pferde in den ersten Käuferstall mitversichert.
4) Die zu leistende Entschädigung beträgt 80 % der jeweiligen Versicherungssumme, abzüglich eines evtl. Verwertungserlöses. Schadenfälle sind unverzüglich der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH und beim Versicherer zu melden.
5) Im Einzelnen ergeben sich die Bedingungen dazu aus der Information der VTV auf Seite XX, auf die verwiesen wird.


 

H. Änderungen, anwendbares Recht, Gerichtsstand und salvatorische Klausel. Vorrang der deutschen Fassung 

I. Änderungen im Ablauf der Veranstaltung behalten sich die H.V. Vermarktungs- und Auktions GmbH bzw. der Auktionator vor. Sie werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

II. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

III. Erfüllungsort ist Neumünster.

IV. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis zwischen dem Verkäufer und dem Käufer sowie aus dem Vertragsverhältnis zwischen der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH und dem Käufer ist der Sitz der Veranstalterin, sofern es sich bei dem Käufer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt oder der Käufer über keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland verfügt.

V. Sollten einzelne Regelungen oder Teile derselben unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Regelungen nicht berührt. 

VI. Im Fall von Widersprüchen zwischen der deutschen und der englischen Fassung dieser Auktionsbedingungen gilt allein die deutsche Fassung. Bei der Auslegung ist die deutsche Fassung auch für die Auslegung der englischen Fassung vorrangig heranzuziehen und maßgebend.